Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer
Ortsgruppe Kempten


       

 

 

 
       

Wir über uns

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ist mit über 150 Jahren die älteste deutsche Gewerkschaft. Sie wurde 1867 gegründet. Die GDL organisiert mehr als 80 Prozent der Lokomotivführer und zahlreiche Zugbegleiter in ganz Deutschland und hat rund 34 000 Mitglieder. Die GDL ist Tarifpartner der Deutschen Bahn AG und zahlreicher Privatbahnen in Deutschland.

Hauptanliegen der GDL ist es, die beruflichen, sozialen, wirtschaftlichen, rechtlichen und ökologischen Interessen ihrer Mitglieder zu wahren und zu fördern (Satzung der GDL, § 2, Abs.2). Daraus ergeben sich folgende Ziele:

  • Die GDL kämpft dafür, dass das Zugpersonal angemessen entlohnt wird, egal bei welcher Bahn es beschäftigt ist. Maßgeblich ist dabei das Niveau des Flächentarifvertrags für das Zugpersonal BuRa-ZugTV.
  • Ein hohes Lohnniveau kann nur dann dauerhaft erzielt werden, wenn eine gute Aus- und Weiterbildung gewährleistet ist. Deshalb setzt sich die GDL für eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung ein.
  • Wichtig ist außerdem, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene verbessert wird.
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Was will die GDL erreichen?

Hauptanliegen der GDL ist es, die beruflichen, sozialen, wirtschaftlichen, rechtlichen und ökologischen Interessen ihrer Mitglieder zu wahren und zu fördern (Satzung der GDL, § 2, Abs.2). Daraus ergeben sich folgende Ziele:

Die GDL kämpft dafür, dass das Zugpersonal angemessen entlohnt wird, egal bei welcher Bahn es beschäftigt ist. Maßgeblich ist dabei das Niveau des GDL-Flächentarifvertrags BuRa-ZugTV.

Ein hohes Lohnniveau kann nur dann dauerhaft erzielt werden, wenn eine gute Aus- und Weiterbildung gewährleistet ist. Deshalb setzt sich die GDL für eine qualifizierte Aus- und Weiterbildung des Zugpersonals ein. Für Lokomotivführer sind die Aus- und Fortbildung und die notwendigen Prüfungsregularien im Rahmen einer für alle Eisenbahnverkehrsunternehmen bindenden Qualifizierungsverordnung einheitlich und verbindlich zu normieren.

Wichtig ist außerdem, dass die Politik gleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen den Verkehrsträgern herstellt und der Verkehrsträger Schiene nicht länger benachteiligt wird.

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Grundsätze, für die die GDL steht

Die GDL ist die Gewerkschaft für das Zugpersonal. Sie vertritt die Interessen des Zugpersonals bei der Deutschen Bahn und zahlreichen anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen.

Die GDL ist schlagkräftig

Mit einem Organisationsgrad mehr als 80 Prozent bei den Lokomotivführern der Deutschen Bahn und 70 Prozent bei den privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie zahlreichen Zugbegleitern beweist die GDL Stärke, wenn es darauf ankommt. Sie ist in der Lage, die Interessen ihrer Mitglieder durchzusetzen, notfalls mit den Mitteln eines Arbeitskampfes. Die GDL hat rund 34 000 Mitglieder.

Die GDL ist eine erfolgreiche Gewerkschaft

Sie hat in den vergangenen Jahren insbesondere in der Tarifpolitik gute und erfolgreiche Arbeit geleistet:

  • Mit dem Flächentarifvertrag für das Zugpersonal BuRa-ZugTV hat sie für eine Angleichung der Tarifniveaus der privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen an das des DB-Konzerns gesorgt.
  • Seit der Einführung des Lokomotivführertarifvertrags (LfTV) bei der DB im Jahr 2008 konnte die GDL die Stundenlöhne mit einem leistungs- und verantwortungsgerechten Entgeltsystem im Jahr 2018 um 64 Prozent auf 20,89 Euro erhöhen.
  • Sie hat mit der verbindlichen Schichtplanung "Mehr Plan, mehr Leben" bei der DB und weiteren Eisenbahnverkehrsunternehmen für eine stabilere und verlässlichere Planung der Freizeit gesorgt.
  • Sie hat durchgesetzt, dass bei der DB und vielen weiteren Unternehmen "Anwesenheitszeit gleich Arbeitszeit" ist (abzüglich der Pause).

Die GDL ist der kompetente Ansprechpartner vor Ort

GDL-Mitglieder können sich darauf verlassen, dass ihnen Ansprechpartner in ihrer Nähe zur Verfügung stehen, die ihre Interessen sachkundig und engagiert vertreten. Dies gilt sowohl in den Betrieben, in den rund 200 Ortsgruppen, in den Bezirken als auch in der Hauptgeschäftsstelle in Frankfurt am Main.


Die GDL ist mitgliedernah und verlässlich

Die GDL ist sich ihrer Verantwortung gegenüber den Mitgliedern bewusst. Die Stärke einer Gewerkschaft hängt erheblich von zufriedenen Mitgliedern ab. Die GDL nimmt die Sorgen und Nöte ihrer Mitglieder ernst und ist ihnen ein verlässlicher Partner.


Die GDL ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig.

Die GDL bekennt sich zum freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat. Egal ob rot, grün, schwarz oder gelb: Die GDL lässt sich vor keinen parteipolitischen Karren spannen. Für sie zählen ausschließlich die Mitgliederinteressen. Um diese wirkungsvoll zu vertreten, wendet die GDL alle gesetzlich zugelassenen Mittel an.


Aus der Stärke der GDL resultiert eine starke Interessenvertretung

Je mehr Mitglieder die GDL hat, umso:

  • größer ist das politische, öffentliche und gewerkschaftliche Gewicht,
  • größer ist die Durchsetzungsfähigkeit in den Betriebs- und Personalräten,
  • stärker die Tarifmächtigkeit gegenüber den Arbeitgebern,leistungsfähiger ist sie durch solide Finanzen (Mitgliederstärke, Finanzstärke, Leistungsfähigkeit).

Unser Leitsatz seit 1867: Einer für alle, alle für einen!

Diese gelebte Solidarität und die Erfolge der GDL prägen die Gewerkschaftsarbeit seit fast 150 Jahren. Kollegialität, Sach- und Fachwissen und völlige Unabhängigkeit von Parteien und Arbeitgebern sind und bleiben Richtschnur der gewerkschaftlichen Tätigkeit.

Satzung der GDL

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Tätigkeitsfelder der GDL

Wichtigste Aufgabe einer Gewerkschaft ist eine wirksame Interessenvertretung im Sinne ihrer Mitglieder. Dies gilt auch für die GDL. Zu ihren Aufgaben zählen daher:


Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern

Die GDL setzt sich mit aller Kraft dafür ein, die Interessen ihrer Mitglieder durchzusetzen und somit deren Lebens- und Arbeitsverhältnisse zu verbessern. Um dies zu erreichen, übt die GDL Einfluss auf den Gesetzgeber und die Arbeitgeber aus. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, in sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Gesellschaftsbereichen Chancengerechtigkeit anzustreben und herzustellen.

Sicherung und Verbesserung der Aus- und Weiterbildung

Bildung ist ein Menschenrecht. Die GDL setzt sich für hohe Qualitätsstandards in der beruflichen, gewerkschaftlichen und staatsbürgerlichen (politischen) Aus- und Weiterbildung ein. Es muss Ziel jedes Unternehmens sein, hoch motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter zu haben.

Zusammenarbeit mit deutschen und ausländischen Gewerkschaften

Die GDL gehört seit 1949 dem dbb beamtenbund und tarifunion an. Dieser ist die Spitzenorganisation der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes. Aufgrund der zunehmenden Liberalisierung des Schienenverkehrs in Europas und der damit einhergehenden Deregulierung nationaler Mindeststandards im Verkehrsmarkt müssen auch Gewerkschaften international zusammenarbeiten und sich vernetzen. Die GDL hat diese Notwendigkeit bereits früh erkannt und 1989 zusammen mit drei weiteren Gewerkschaften die Autonomen Lokomotivführer-Gewerkschaften Europas gegründet. Die ALE vertritt die Interessen der Lokomotivführer auf europäischer Ebene. Mittlerweile sind 17 europäische Gewerkschaften Mitglied der ALE und vertreten die Interessen von über 75 000 Lokomotivführern in Europa.

Die GDL ist über die ALE und dem dbb beamtenbund und tarifunion Mitglied in der Europäischen Vereinigung unabhängiger Gewerkschaften CESI. Die CESI setzt sich für die Interessen unabhängiger Gewerkschaften und Verbände aus dem europäischen Raum ein. Sie übt Einfluss auf die nationalen und internationalen Institutionen aus, um die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn zu verbessern.

Benachteiligung der Bahn beseitigen

Die GDL setzt sich bei politischen Entscheidungsträgern und Institutionen dafür ein, die Benachteiligung der Bahn im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern zu beenden. Sie kämpft für eine leistungsfähige Eisenbahn, die umwelt-, energie- und regionalpolitischen Anforderungen entspricht.

Förderung der Jugendarbeit/Interessenvertretung der Ruhestandsbeamten und Rentner

Ob Alt, ob Jung – die Mitglieder der GDL wissen, dass ihre Interessen ernst genommen und wirksam vertreten werden. Die GDL hat sich vor allem die Förderung der Jugendarbeit auf ihre Fahnen geschrieben. Jede Gewerkschaft braucht junge Mitglieder, um langfristig durchsetzungsfähig zu bleiben. Jugendliche Mitglieder werden deshalb in einer eigenständigen Jugendorganisation – der GDL-Jugend - vertreten.Bei der GDL arbeiten Alt und Jung eng zusammen. Die speziellen Interessen der Senioren werden in der GDL durch einen eigenständigen Seniorenarbeitskreis vertreten, dessen Sprecher zugleich kooptiertes Mitglied des Hauptvorstandes der GDL ist.

Unterstützung der GDL-Mandatsträger sowie der Betriebs-, Aufsichts- und Personalräte

Die Betriebs- und Personalräte der GDL vertreten die Interessen der Arbeitnehmer unmittelbar vor Ort. Die GDL unterstützt die Betriebs- und Personalräte bei ihren gesetzlichen und sozialen Aufgaben. Dazu zählt auch eine umfassende Beratung und Schulung in allen gesetzlichen, tariflichen, betriebs- und personalvertretungsrechtlichen Fragen.

Gewährung von Rechtsschutz und Berufshaftpflichtschutz

Die GDL lässt ihre Mitglieder bei Notlagen nicht im Stich. In ihrer Satzung ist festgelegt, dass sie den Mitgliedern bei gerichtlichen und außergerichtlichen beruflichen Rechtsstreitigkeiten Rechtsschutz gewährt. Dabei werden die Mitglieder von Fachjuristen vertreten. Serviceleistungen der GDL

Information der Mitglieder über gewerkschaftliche Arbeit sowie Herausgabe gewerkschaftlicher Publikationen

Die GDL legt auf eine rasche Information der Amtsinhaber und Mitglieder großen Wert. Diese sind somit über gewerkschaftliche Aktionen oder den Inhalt von Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeber stets auf dem Laufenden. Neben dieser internen Informationsarbeit gehört die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu einem wesentlichen Aufgabenspektrum der GDL.



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Gute Gründe ... für die Mitgliedschaft in der GDL

Die GDL gewährt ihren Mitgliedern anerkannt vorbildliche Leistungen, z. B.


  • berufliche, soziale, rechtliche und wirtschaftliche Interessenvertretung, nicht nur für Lokomotivführer
  • kompetente Ansprechpartner vor Ort
  • mitgliedernah und verlässlich
  • Mitgliederwille bestimmt die Politik der GDL
  • kämpferische und schlagkräftige Gewerkschaft
  • Solidarität und Kollegialität in der GDL
  • umfangreiches Serviceangebot
  • Rechtsschutz bei beruflichen Rechtsstreitigkeiten
  • Berufshaftpflichtschutz
  • Beihilfe in Notlagen und im Sterbefall
  • Freizeitunfallversicherung
  • Familien-Rechtsschutzversicherung
  • Finanzielle Unterstützung bei Streik
  • Fachliteratur und Fachbroschüren
  • umfangreiches Schulungs- und Bildungsangebot
  • Arbeits- und Ausbildungshilfen
  • monatliche Ausgabe des GDL Magazins VORAUS
  • günstige Beiträge

Mehr zu diesem umfangreichen Leistungsangebot finden Sie auf unseren Serviceseiten.
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Aufbau und Organe der GDL

Die Generalversammlung

Die alle vier Jahre stattfindende Generalversammlung ist das oberste Organ der GDL. An die Beschlüsse der Generalversammlung sind alle nachgeordneten GDL-Organe und -Mitglieder gebunden. Die Generalversammlung bestimmt die allgemeinen Richtlinien für die Gewerkschaftspolitik, nimmt den Geschäfts- und Kassenbericht entgegen und wählt den geschäftsführenden Vorstand.

 

Der geschäftsführende Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand nimmt seine Funktion hauptberuflich wahr. Er besteht aus dem Bundesvorsitzenden und zwei stellvertretenden Vorsitzenden. Der geschäftsführende Vorstand ist an die Beschlüsse der Generalversammlung und des Hauptvorstandes gebunden und führt diese aus.

 

Der Hauptvorstand

Der 18-köpfige Hauptvorstand der GDL besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand, den Bezirksvorsitzenden und ihren Stellvertretern sowie dem Bundesjugendleiter. Der Hauptvorstand ist das oberste Organ zwischen den Generalversammlungen. Er entscheidet über Grundsatzfragen, entwickelt die Position der GDL zu beamten- und tarifpolitischen Angelegenheiten und bestellt die ständigen Ausschüsse und Fachausschüsse. Der Hauptvorstand tagt viermal im Jahr.

 

Der Bezirksvorstand

Der Bezirksvorstand führt alle bezirklichen Angelegenheiten aus. Die Aufgaben resultieren aus Beschlüssen der Bezirksversammlung, dem höchsten GDL-Organ auf bezirklicher Ebene. Der Bezirksvorstand vertritt die GDL-Mitglieder im Bezirk und berät und unterstützt die Ortsgruppen.

 

Die Ortsgruppen

Die GDL hat rund 200 Ortsgruppen. Auf der jährlich stattfindenden Jahreshauptversammlung werden Anträge an den Bezirksvorstand oder die Bezirksversammlung erarbeitet, der Haushalt genehmigt und der Ortsgruppenvorstand gewählt. Oftmals stehen die Betriebsräte der GDL den GDL-Mitgliedern in den Ortsgruppenversammlungen Rede und Antwort.

 

Die GDL-Jugend

Die GDL-Jugend wurde 1958 gegründet und ist die eigenständige Jugendorganisation der GDL für GDL-Mitglieder bis 27 Jahre. Sie vertritt die gewerkschaftspolitischen Interessen der Jugend in der Gewerkschaft. Die GDL-Jugend bietet ein eigenes Schulungs- und Bildungsprogramm an. Darüber hinaus verfügt sie über ein umfangreiches Freizeitprogramm.

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Ursprung und Entwicklung der GDL

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ist die älteste Berufsgewerkschaft Deutschlands. Sie vertritt die Interessen des gesamten Zugpersonals im Eisenbahnverkehrsmarkt. Mit einem Organisationsgrad von mehr als 80 Prozent bei den Lokomotivführern der DB und 70 Prozent bei den privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie zwei Drittel der Zugbegleiter und Bordgastronomen beweist die GDL Stärke, wenn es darauf ankommt. Die GDL hat 34 000 Mitglieder.

  • 1867 Unter dem Leitgedanken „Hilfe zur Selbsthilfe“ gründeten F. Schirmer, J. Scotti und C. Maaß den Verein Deutscher Lokomotivführer (VDL). Ziel war es, die mangelhafte Altersversorgung der Lokomotivführer durch die Schaffung einer Hilfskasse zu verbessern. Daneben stärkte der Verein das Zusammengehörigkeitsgefühl der Lokomotivführer, forderte Arbeitsentlastungen und setzte sich für mehr Sicherheit im Eisenbahnverkehr ein.

  • 1919 Der VDL wandelte sich um in die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.

  • 1937 Da in Nazideutschland für Gewerkschaften kein Platz mehr war, wurde die GDL trotz starken Widerstands gegen den Verlust der Selbständigkeit zerschlagen.

  • 1946/1947 Nach dem Ende des Dritten Reiches kam es in den westlichen Besatzungszonen zu ersten Wiedergründungen von GDL-Ortsgruppen.

  • 1949/1950 Die erste Generalversammlung der GDL nach Kriegsende beschloss 1949 den Beitritt zum Deutschen Beamtenbund (dbb). Dieser wurde im März 1950 vollzogen.

  • 1989 Unter Beteiligung der GDL wurden in Rom die Autonomen Lokomotivführer-Gewerkschaften Europas (ALE) gegründet. Die ALE vereinigt autonome europäische Gewerkschaften und Berufsverbände, die Lokomotivführer und weiteres Eisenbahnpersonal organisieren.

  • 1990 In der damaligen DDR wurde die GDL-DDR als erste freie Gewerkschaft wiedergegründet.

  • 1991 Vereinigung der beiden Lokomotivführergewerkschaften in Ost und West zur gesamtdeutschen GDL.

  • 2002 Die GDL verhinderte die Regio-Ergänzungstarifverträge, mit denen die DB eine drastische Personalkostenabsenkung erzielen wollte. Dadurch legte sie den Grundstein zur Eigenständigkeit im Tarifbereich.

  • 2006 Beschluss der Generalversammlung in Fulda, Tarifverträge für das Zugpersonal abzuschließen und Entwicklung des Fahrpersonaltarifvertrags.

  • 2007/2008 Die GDL erkämpfte den Lokomotivführertarifvertrag (LfTV) bei der DB und sicherte damit ihr Recht als eigenständiger Tarifpartner.

  • 2011 Um den Wettbewerb über die Lohnkosten im Schienenpersonennahverkehr zu beenden, entwickelte die GDL den Bundes-Rahmen-Lokomotiv-führertarifvertrag (BuRa-LfTV). Der dazugehörige Betreiberwechseltarifvertrag schützt die GDL-Mitglieder vor Arbeitslosigkeit und Lohneinbußen bei Streckenverlust. Im weiteren Verlauf erfolgte die Verankerung des BuRa-LfTV auch bei den Wettbewerbsbahnen.

  • 2012 Auf der Bonner Generalversammlung beschloss die GDL die Schaffung eines Flächentarifvertrags für das Zugpersonal, um auch dort den Wettbewerb über die Personalkosten zu beenden.

  • 2014/2015 Abschluss des Bundesrahmentarifvertrags für das Zugpersonal (BuRa-Zug TV) mit der DB. Die GDL erhielt damit das Recht auf die eigenständige Tarifierung ihrer Mitglieder des Zugpersonals. Seit 2015 Verankerung des BuRa-Zug TV in den Wettbewerbsbahnen.

  • 2016/2017 Unter dem Motto „Mehr Plan, mehr Leben“ setzte die GDL bei der DB verbesserte Arbeitszeit- und Ruhezeitregelungen und eine verbindliche Schichtplanung für das Zugpersonal durch. Dadurch erreichte sie eine verlässliche Planung der Freizeit, die bessere soziale Einbindung der Beschäftigten und die Erhöhung der Attraktivität der Berufe des Zugpersonals.

  • 2018 Die GDL treibt die Anwendung dieser Regelungen weiterhin bei den Wettbewerbsbahnen voran.





Mehr zum Thema Geschichte

150 Jahre GDL (Teil 19): Die erstarkte GDL in den 1990er-Jahren

150 Jahre GDL (Teil 18): Die GDL und die ALE

150 Jahre GDL (Teil 16): Zwischen Ölpreiskrise und Elektrifizierung – die GDL in den 70er-Jahren

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